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03. April 2006, 20:14 Uhr, Sinn

Sunshine...


Honey-moon like you


the summer sun


I'm here


after shine

horror leaf

you like fire

shine on

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16. März 2006, 15:13 Uhr, Sinn

unbeachtet

Was du gewollt hast
Was du gedacht hast
Was du gefühlt hast

Nichts zählt mehr, denn du tatest

All mein Fühlen in deiner Hand, zerstört
All mein Lieben, unerwidert, ausgenützt

Und ich flehe

All mein Flehen, niemand hört
All mein Schmerz, niemand sieht

Keine Tränen je im Lichte funkeln

In Dunkelheit, unbeachtet fielen sie hernieder

Mein Herz zerbrach, ein Beben, kein Mensch zu spüren vermochte

Alles bleibt unbeachtet, ausser die Leere in mir, die nur ich zu fühlen vermag


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28. November 2005, 16:36 Uhr, Sinn

Lass mich vergessen... Ein Tag danach.

Als ich erwachte war das erste was ich erblickte meine Hand und das erste was ich fühlte Kälte. Eine eisige Kälte um mich herum und in mir drin. Ich lag auf dem Boden, im Sonnenschein der durch das Fenster drang. Meine Hand lag vor meinem Gesicht auf dem Boden. Ich erhob mich aus der Kälte und stützte mich auf meine Hände. Langsam begann ich das warme Sonnenlicht auf meiner Haut zu spüren und mir wurde warm. Ich begann mich an Gestern zu erinnern und die Kälte in mir wuchs. Benomen erhob ich mich und schob mich aufs Bett. Ich erinnerte mich nicht mehr an Gestern, doch die Kälte ihn mir bekam ein Gesicht. Das Gesicht eines Mannes das mir sehr vertraut war doch konnte ich mich nicht erinnern wer er war. Ich sah ihn genau vor mir, wie aus Stein gehauen mit einem unbeschreiblichen Ausdruck in den Augen von Trauer und Sehnsucht doch mein Geist verbot mir ihn zu erkennen. Das einzige was er mich spüren lies war die Gewissheit etwas Schreckliches getan zu haben. Ich stand auf und ging aus dem Zimmer. Ich nahm meine Jake und Tasche, Schuhe hatte ich schon an. Ich verließ mein Haus. Ich musste gehen, nichts hielt mich mehr an diesem Ort. Als ich vor die Tür trat wehte ein Kalter Wind. Ich schaute auf die Uhr und freute mich ein wenig nicht zu spät zur Schule zu kommen. Ich wusste immer noch nicht was Gestern geschehen war. Doch ich wusste, ich werde mich noch früh genug daran erinnern.
Auf dem Weg zur Schule komme ich stets an einem sehr alten und großen Baum vorbei. Ich bleibe oft stehen und betrachte und berühre ihn. Doch Heute schämte ich mich dem Baum gegenüber zu treten, der noch nie jemals etwas Böses tat und nie jemals jemandem geschadet hatte. Er war alt doch so rein wie ein neugeborenes Kind, von jeder Schuld bewart. Er erfreute schon seit vielen Jahren die Menschen und vielleicht hat ihn sogar einmal ein Mensch geliebt. Dieser Gedanke machte mir Mut und ich drehte mich zu ihm hin und fragte ihn:
„Hat dich je ein Mensch geliebt?“
„Nein, dies tat nie ein Mensch.“ Antwortete er mir.
Dan fragte ich ihn: „Hast du jemals einen Menschen geliebt?“
„Ja, dies tat ich.“
Ich schaute ihn erstaunt an und ging weiter. Ich lief schon eine Halbestunde lang über eine Ebene als ich endlich zum Rande des Waldes kam, in dem meine Schule lag. Nun ließ ich die Felder und Wiesen hinter mir und ich tauchte ein in den dunklen Eichenwald der vor mir lag und der mein Ziel in sich barg. Ich blickte noch einmal zurück auf die freie, mit bunten herbst Bäumen durchzogene, Ebene und zum wunderschönen Himmel hinauf mit seinen schönen und anmutigen Wolken. Ich stellte mir vor ich sei ein Vogel und fliege durch die Wolken und unter mir sei ein Farbenmeer aus Blättern. Diese Vorstellung gefiel mir sehr als ich durch den dunklen Wald lief und ich versank immer tiefer hinein, vergaß alles um mich herum bis mich eine Stimme aus meinem Tagtraum riss.
„Hallo.“ Sagte eine schöne Stimme.
Ich erwachte aus meinem Traum und blickte geradewegs in die tief grünen Augen von Sue, die direkt vor mir stand. Sie war makellos schön und ihr Lachen besegnete die Welt um sie herum mit Glück. Ihr Haar, das ihr bis zur Hüfte reichte, schimmerte wie schwarze Seide im Zwielicht des Waldes. Sie trug nur ein leichtes Kleid doch schien sie nicht zu frieren. Sue war eine intelligente Persönlichkeit voller Leben. Ihr Tun war von Liebe und Schönheit geprägt.
„Hallo Sue. Ich hab dich gar nicht bemerkt.“
„Oh du, wie immer am Träumen.“ Antwortete sie süß lächelnd. Ihr Lächeln war das erste an diesem Tag das die Kälte in mir ein wenig vertrieb. Ich lächelte zurück und antwortete: „Wie schön dich zu treffen.“
Sie sagte, sie sei auch auf dem Weg zur Schule also gingen wir zusammen den restlichen Weg. Wir sprachen ein wenig miteinander und ich war sehr froh darüber denn so lenkte sie mich von dem schrecklichen Erwachen von Heute Morgen ab. Wir liefen nicht sehr lange als es plötzlich heller wurde im düstren Wald und dann sah man schon eine Lichtung, die sanft von innen leuchtete. Sie barg ein unheimlich weises Licht in sich, das im Rhythmus eines Herzes pochte.

Ein geheimer Platz. Nie würde je ein Mensch ihn zu finden wagen oder ihn zu betreten versuchen. Der heilige Ort nur für uns.

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28. November 2005, 16:36 Uhr, Sinn

Der Lichtbogen und die Spiegelung seiner selbst

'Was ist mit den Menschen geschehen?', fragte eine zarte Stimme.
'Ich weiss es nicht.', antwortete eine noch wohlklingendere Stimme.
Der Regen tropfte auf die beiden feenhaften, jungen Mädchen hinab, die sich gegenüber sassen, mitten auf einer Wiese, die umringt von hohen Tannen war. Doch die Sonne schien weiter.
'Es regnet.'
'Es ist schön.', antwortete das Mädchen dem anderen.
Die Mädchen trugen beide nur ein leichtes tiefblaues Sommerkleid. Ihre Gesichter waren unmenschlich schön, in Perfektion.
'Schau!', sagte das eine Mädchen zum anderen und deutete mit ihrer Hand zum Himmel. Das andere Mädchen richtete sich auf und drehte sich um und dann sah sie zum ersten Mal einen Regenbogen. Sie war so erstaunt und bewegt, dass sie sich gleich ein paar Schritte in die Richtung bewegte, in der der Regenbogen in der ferne schwebend strahlte. Ihr langes, blondes Haar, das bis auf die Wiese reichte, glänzte unfassbar. Jeder Regentropfen in ihrem Haar funkelte wie ein Diamant.
'Schau, wie schön das ist. Was ist das?', fragte sie ihre Begleiterin.
'Das ist ein Regenbogen.', erwiderte sie lächelnd. Dann stand sie auch auf und ging, fast schwebend, zu dem Mädchen hin, das mit verträumten Augen den Regenbogen betrachtete. Dann legte sie ihre Hand auf die Schulter des Mädchens, das mit dem Rücken zu ihr stand. Das andere Mädchen wandte sich ab vom Anblick des Regenbogens, drehte sich um und blickte direkt in die Augen ihrer Begleiterin. In diesen unergründlichen Augen spiegelte sich der Regenbogen wider, nun noch schöner. Sie umarmten sich zärtlich. Dann schauten sie sich, in den Armen liegend an.
'Gehen wir?', fragte die eine, von diesen beinahe gleichen Mädchen.
'Ja.', sagte die Andere.
Ein schnell drehender Kreis aus Lichtern erschien über ihnen. Sie blickten beide hinauf zu den Lichtern, die sich ihn ihren reinen Augen spiegelten.
Stille.
Nichts war mehr von ihnen oder den Lichtern zu sehen. Die Lichtung war jetzt nur noch eine Lichtung wie jede Lichtung. Denn es gab keine Augen mehr die etwas sehen konnten und es schön finden oder einen Anblick lieben konnten, denn die Erde war verlassen.
Der Regenbogen löste sich auf und Niemand sah es.

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07. November 2005, 19:10 Uhr, Sinn

Bless me with your being

You look at me until my soul.
So beautiful like you are,
the shine of creation into the mirror of your eyes until at the infinite,
to be infused from light.
I gravitate in to sadness because I feature nothing you could adore.
And all my being wind up into your unsearchable abyss of your own.
I gravitate in inscrutability.
I levitate until a space,
a place only for us to be there.
Let me dream of you in deepest aspiration.
At my dream I will love you.
May I belong to you make you happy and be happy if ever you smile for me.

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07. November 2005, 19:10 Uhr, Sinn

Deepest in Love

Ganz tief in meinem Innern, auf einem Felsen, sitzt ein kleiner Junge und singt ein nieendendes Lied vom Glück.
Die Sonne meines Herzens scheint auf ihn hinab und er lacht, schön, wie die Tränen auf seinen Wangen funkeln.
In diesem Jungen selbst, auf einem spiegelden unendlich weitem See, ruht der Wunsch nach Liebe, so rein und unglaublich zart.
Ein Wind aus Sehnsucht durchstreift mein Haar und ich Liebe, so sehr, ich kann es nicht glauben.
Der Himmel weint, nur für uns beide, zutiefst in Liebe.

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07. November 2005, 19:10 Uhr, Sinn

sternenlos unter dem glasmond

stille. so leer, so voll mit gedanken an dich,
die ins leere enden.

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